Ein Tisch für Resi Rotbuckel

Kelheim Roehrenspinne

„Bayerns Ureinwohner“ als Kunstwerk am Kalvarienberg

„Wo ist er denn, der Spinnentisch?“ Erwartungsvoll setzte sich der Landrat seine Pudel-Mütze auf. Und dann fragte Martin Neumeyer halb scherzend, halb bange: „Zwei Kilometer in den Wald?!“ Elf Grad Minus hatte es nämlich in der Früh hoch oben am Goldberg, wo sich unter anderem eine Schulklasse eingefunden hatte.

Der Grund für das Treffen ist nur daumennagelgroß, ähnelt einem Marienkäfer und hat den Spitznamen „Resi Rotbuckel“. Die Kelheimer Naturschützer vom VöF haben die Rote Röhrenspinne als „Bayerns UrEinwohner“ in den letzten Jahren mit Führungen und einer Ausstellung zu einer kleinen Berühmtheit gemacht. Nun schritt man zum „krönenden Abschluss“: der Enthüllung eines Kunstwerkes aus Eichenholz, das Resi in zweihundertfacher Vergrößerung zeigt und von Spaziergängern praktisch genutzt werden kann. Auch Klettern ist erlaubt!

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Service-Gütesiegel für „Hotel-Café Rathaus“ und „Hotel Elisabeth“ in Bad Abbach

Hotels Kelheim Guetesiegel 2017Vertreter des Hotels Elisabeth und Hotel-Café Rathaus aus Bad Abbach, des Keldorado, der Tourist-Information Bad Gögging und des Tourismusverbands nahmen in Nürnberg ihre Urkunden von Angela Inselkammer, DEHOGA-Bayern-Präsidentin (l.) und Staatssekretär Franz Josef Pschierer (r.) entgegen.

Auch Tourismusverband und Keldorado wurden ausgezeichnet

Im Landkreis Kelheim wird Servicequalität im Tourismus groß geschrieben: Der Tourismusverband im Landkreis Kelheim e.V. und vier weitere Betriebe können sich über die Auszeichnung mit dem touristischen Gütesiegel „ServiceQ“ freuen. Der Tourismusverband, das Hotel Elisabeth und das Hotel-Café Rathaus aus Bad Abbach, das Keldorado aus Kelheim und die Tourist-Information Bad Gögging haben ihren Service und ihre Dienstleistungen mithilfe von ServiceQ optimiert und dafür das Zertifikat erhalten.

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„Eine berauschende Zahl!“

Hilfe für Afrika: Förderkreis der Mariannhiller hat doppelt so viele Mitglieder wie vor drei Jahren

Schulkinder in Fort Rixon (Simbabwe) Foto Rohrig

Schulkinder in Fort Rixon (Simbabwe) - Foto: Rohrig

Über 36 neue Mitglieder freut sich der Förderkreis der Mariannhiller Mission Bad Abbach: Dazu gestoßen sind unter anderen Pfarrer Johannes Schuster und Dekan Anton Dinzinger. Die Vorsitzende Brigitte Winzenhörlein hieß sie bei der Mitgliederversammlung beim Wastlwirt herzlich willkommen. Die jüngsten Mitglieder sind Elvira Lutz und Hannah Hiebl (sieben Monate) und Paulina Luisa (1 Jahr)!

Der Förderverein hat sich der Hilfe für Afrika verschrieben. Eine „wunderbare Sache“ sei die kontinuierlich steigende Zahl der Mitglieder, die jetzt bei 208 liegt, sagte die stv. Vorsitzende Gabi Hueber-Lutz. Hundert Neuzugänge gab es seit 2014. „Eine berauschende Zahl!“ In drei Jahren hat sie sich fast verdoppelt. „Herzlichen Dank an Wolfgang Hiebl, der es mit seinem Charme geschafft hat, viele Menschen zu überzeugen, dass es eine gute Sache ist, dem Verein beizutreten.“

Beeindruckend auch diese Zahl: Knapp 40.000 Euro – unter anderem Spenden, Mitgliedsbeiträge und Tombola-Erlöse – kamen 2016 verschiedenen Projekten zugute. Gabi Hueber-Lutz: „Unser wichtigstes Ziel ist es, Geld für Afrika zu erwirtschaften – und dies war ein sehr erfolgreiches Jahr!“

Mariannhiller Brigitte Winzenhörlein

Brigitte Winzenhörlein

Mariannhiller Gabi Hueber Lutz

Gabi Hueber-Lutz

Mariannhiller Wolfgang Hiebl

Wolfgang Hiebl

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Freie Wähler baten zum Neujahrsempfang

christian hanika

Christian Hanika, Vorsitzender der Freien Wähler Bad Abbach

Viele Ehrenamtliche versammelten sich bei Sekt und Schmankerln zum traditionellen Neujahrsempfang der Freien Wähler in Bad Abbach. Im Pfarrsaal der Katholischen Kirche begrüßte der Vorsitzende Christian Hanika auch Landrat Martin Neumeyer und seinen Vorgänger Dr. Hubert Faltermeier. „Ich hoffe, dass wir im Neuen Jahr für viele Projekte den Segen des Landratsamts bekommen werden!“ An Faltermeier gewandt sagte Hanika: „Tut sicher gut, lieber Hubert, wenn man nur mal Gast ist!“

Neumeyer dagegen musste sich nach seiner Begrüßungsrede schnell wieder verabschieden, weil er zum nächsten Neujahrs-Empfang nach Kelheim musste. Doch zuvor dankte er den Bad Abbacher Ehrenamtlichen. Besonders hob er die fast 85-jährige Lina Kraus-Adlhoch hervor, die seit vielen Jahren mit ihrem Flohmarkt in der Fußgängerzone Geld für die Pfarrei St. Nikolaus sammelt und zu deren stärksten Spendengebern zählt. Auch Viktor Dukart von der Musik-Akademie sei ein großes Vorbild: Er erhielt vor einigen Jahren den ersten Integrationspreis des Landkreises Kelheim.

„Ein Dankeschön an die, die für alle da sind!“ Neumeyer wünschte Christian Hanika Glück für seine Aufgaben. Wichtig sei ein immer offenes Visier und ein ehrlicher Umgang miteinander.

Der junge FW-Vorsitzende appellierte seinerseits an die Bürger, das weitverbreitete Scheuklappen-Denken abzulegen. „Neid und Missgunst nehmen immer mehr bei uns zu.“ Er wünsche sich mehr Freude am Leben, mehr Optimismus. „Wir alle können auf diese Weise etwas dazu beitragen, dass unsere Großgemeinde liebens- und lebenswert bleibt!“

Text und Fotos: BvS

Oberndorf: Freiwillige Feuerwehr rückte 2016 zwanzig Mal aus

Bad Abbachs Kommandant Max Kefer kündigt an: „Ich höre auf“

FFW Oberndorf Gruppe
Die Geehrten mit der 3. Bürgermeisterin Ruth Schmuck (li.)

Die 3. Bürgermeisterin Ruth Schmuck vertrat den erkrankten Rathaus-Chef Ludwig Wachs, als die Freiwillige Feuerwehr Oberndorf in den Gasthof Berghammer bat. Bei der Jahreshauptversammlung würdigte sie die Arbeit der zur Zeit 40 Aktiven, darunter sechs Jugendliche: „Toll, dass ihr eure Freizeit opfert! Im Namen der Gemeinde: Herzlichen Dank!“

Zur Planung des lang ersehnten Gerätehauses sagte Ruth Schmuck: „Es geht zügig voran, die Sache steht.“ Der Baubeginn ist für 2017 geplant.

Kommandant Daniel Feil blickte auf 20 Einsätze im vergangenen Jahr zurück: „Das ist verdammt viel für Oberndorf.“ Ein Jahr zuvor gab es nur halb so oft Alarm. Unter anderem rückte man zu Verkehrsunfällen und zwei Bränden aus, außerdem bei Unwetter und für Technische Hilfeleistung.

Überraschendes war von Bad Abbachs Kommandant Max Kefer zu hören. Er kündigte bei der Versammlung an, für das Amt, das er 18 Jahre lang ausübte, nicht mehr zur Verfügung zu stehen. Mit seinem Rat sei er aber weiterhin auch für die Oberndorfer da. Die Abbacher Feuerwehr trifft sich am 20. Januar zur ihrer Vollversammlung.

Für langjährige Mitgliedschaft bei der Oberndorfer Feuerwehr wurden unter anderen Dr. Friedrich Begemann und Manfred Hartl (25 Jahre) geehrt.

FFW Ehrung Appoltshauser
Dank an Sepp Appoltshauser: Er geht als Gruppenführer in Ruhestand. Seit 1991 hatte er sein Amt ausgeführt.

Text und Foto: BvS

Aktion Kinderbaum: Die WIG sagt „Danke“!

Die Werbe- und Interessengemeinschaft Bad Abbach, bedankt sich im Namen aller beschenkten Kinder, für die Unterstützung unserer Aktion „Bad Abbacher Kinderbaum."

Dank Ihrer Unterstützung konnten alle Wunschkarten innerhalb einer Woche einen Empfänger finden.

Wir möchten uns auch bei den Kindergärten, „Arche Noah“, „St. Christophorus“,

„St. Maria“, der Grundschule Bad Abbach und der Angrüner Mittelschule für die Unterstützung bedanken.

Spenden durch Firmen und Parteien:

Architekturbüro Meyerhofer
Burgapotheke
Edeka Dillinger
Freie Wähler Bad Abbach
Haar Schmuck
HD-Elektro-Technik Hausinger
Markt Bad Abbach
Metzgerei Krain
REWE
Sehzentrum Optik Eichinger
Versicherungsagentur Jander
Wastlwirt
Zirngibl Josef GmbH

Spenden durch Privatpersonen:

Braun Regina
Decker Barbara
Dobler Klara
Eisele-Kolks Claudia
Ehrenschwender Eva
Fritsch Ingrid
Gregor-Welker Dörthe
Gregan Sabine
Härtl Armgard
Heinrich Olesja
Heim Sabine
Höllen Sabina
Krammel Claudia
Kolks Stefan
Koller Sabine
Langer Reinhard
Listl Josef
Prasch Gabi
Pschorn Gabi u. Hans
Röhrl
Schnagl Johann
Sommer Ursula
Weinzierl Gerhard
Weller
Zander Ingeborg
Ziegler Barbara

45 Jahre für den Sport: Verdienstnadel in Gold für Xaver Kellner

Kapfelberg Ehrungen 1
Die Geehrten mit Kelheims Bürgermeister Horst Hartmann (3. v. li., stehend)

Große Ehre für einen Kapfelberger: Xaver Kellner erhielt für 45-jährige Tätigkeit in der SpVgg Kapfelberg vom Bayerischen Landessportverband (BLSV) die Verdienstnadel in Gold mit Brillanten- Kranz. Bezirksvorsitzender Erich Schneider überreichte ihm die Auszeichnung im Vereinsheim beim Neujahrsempfang.

Als Kreisehrenamtsbeauftragter zeichnete Schneider auch den Verein mit der silbernen Raute für dessen gute Arbeit in der Jugend, im Ehrenamt, bei Breitensport, Gesundheit und Prävention aus. Kelheims erster Bürgermeister Horst Hartmann bekam als Anerkennung den kleinen Ehrenamtsball. „Es ist schön, dass an einem solchen Abend Mitglieder und Förderer herausgestellt werden“, sagte Hartmann. „Ihr seit ein erfolgreiches Team mit guten Ideen, wie zum Beispiel dem Torwarttraining mit einem Profi.“

Ehrung 50 Jahre: Albert Maurer, Alfred Nummer, Arthur Lappat, Heinrich Aunkofer, Eduard Haberzettel, Erhard Schweiger, Franz Karl, Johann Gruber, Johann Karl, Johann Kellner, Johann Woitzik, Josef Feichtmeier, Josef Pillmeier, Karl Köglmeier jun., Martin Karl, Reinhold Wagner, Ulrich Schmid, Wolfgang Gassner.

BLSV Verdienstnadel in Bronze: Helene Listl

Verdienstnadel in Bronze mit Kranz: Alexander Ibler, Willi Berghofer, Michael Lilla

Silber: Jürgen Finder; Reinhold Feichtmeier; Stefan Englbrecht

Silber mit Gold: Christa Gassner

Gold mit Kranz: Josef Pillmeier; Gerhard Lappat

Gold mit großem Kranz: Gerhard Bichlmaier,

Ehrenzeichen der SpVgg Bronze: Christian Strauss, Holger Seidl;

BFV Ehrenamtspreis: Stefan Schwarz

Kapfelberg Ehrungen 2
Xaver Kellner wurde für seine 45-jährige Tätigkeit in der SpVgg Kapfelberg geehrt.

Text und Foto: Simon

Neue Regelungen bei Demenz

Verbesserungen für Kranke und pflegende Angehörige durch das Pflegestärkungsgesetz

Menschen mit Demenz und psychischen Beeinträchtigungen werden neuerdings bei der Einstufung durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) stärker berücksichtigt. Hintergrund ist das neue Pflegestärkungsgesetz, das am 1. Januar in Kraft trat.

Die Betrachtung von rein körperlichen Einschränkungen wurde um dementielle und seelische Erkrankungen ergänzt. Anstelle von drei Pflegestufen wird künftig in fünf Pflegegrade eingeteilt. Betroffene, die bereits einer Pflegestufe zugewiesen wurden, werden in die jeweiligen Pflegegrade übergeleitet und nicht schlechter gestellt.

 

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