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JFG Donautal spielte um die Meisterschaft

JFG Donautal C1

Ein heißes Spiel war das gestern in Neutraubling, wo die JFG Donautal beim letzten Punktspiel der Saison zu Gast war. Da der Spitzenreiter Seubersdorf gleichzeitig nur beim Tabellenzehnten Beilngries antreten musste, gab es nur eine minimale Chance auf die Meisterschaft. Mit einem Sieg wollte die C1 ihren Teil dazu beitragen. Die hochsommerlichen Temperaturen waren zum Fußballspielen allerdings nicht gerade geeignet – ein Schwimmbadbesuch wäre die angenehmere Option gewesen. Trotzdem konnte die JFG in der 8. Minute durch eine schöne Kombination in Führung gehen. Bis zur Halbzeit gab es auf beiden Seiten noch die ein oder andere Chance, aber keiner Mannschaft sollte ein weiterer Treffer gelingen.

Nur vier Minuten nach Wiederanpfiff gelang Donautal der zweite Treffer. Und in der 6. Minute der zweiten Halbzeit gab es einen Elfer für Donautal. Das 0:3 war die Entscheidung in diesem Spiel. Kurz vor Ende des letzten U15-Kreisliga-Spiels der Saison fiel noch ein Treffer auf jeder Seite, so dass es am Ende 1:4 hieß.

Da Seubersdorf – wie wie erwartet – auch ihr Spiel gewann, wurde die C1 in einer überragenden Saison Vizemeister! Erster Platz in der Rückrunde (keine einzige Niederlage) Am Ende haben nur zwei magere Punkte zur Meisterschaft gefehlt. Beste Abwehr (mit nur 33 Gegentoren) und bester Sturm (mit 103 geschossenen Toren) der Regensburger Kreisliga. Gratulation zu diesem großartigen Erfolg! Übrigens: Trainer Markus Kandsperger wurde statt mit Bier nur mit Wasser geduscht.                                

Nahezu für die komplette Mannschaft geht es nächste Saison in der U17-Kreisliga weiter.

c1 tab

Text: Steffen Kreidemeier
Foto: JFG Donautal

Singkreis feierte 40-jähriges Jubiläum

Voll besetzt war die St. Nikolaus-Kirche, als der Singkreis der evangelischen Kirche zum festlichen Jubiläumskonzert bat. Seit 40 Jahren gibt es den Chor, den der damalige Pfarrer Klaus Vogt gegründet hatte. Michael Brucker, der zu Beginn die Geschichte des Singkreises Revue passieren ließ, ist heute 1. Vorsitzender. Er begrüßte die ehemaligen Chorleiter Pfarrer i. R. Johannes Braun und Johanna Meindl. Er freue sich, dass man noch immer in Verbindung sei.

Auf dem Fest-Programm, bei dem Benedikt Heggemann die musikalische Leitung hatte: Marc-Antoine Charpentier (Te Deum) und Heinrich Schütz: (Deutsches Magnificat). Die Zuhörer waren begeistert von den herrlichen Klängen, zumal der Chor von fünf Solisten und einem Orchester unterstützt wurde.

Übrigens: Der Singkreis, der zur Hälfte aus katholischen Mitgliedern besteht, würde sich über neue Sängerinnen und Sänger freuen! www.bad-abbach-evangelisch.de/singkreis 

Singkreis 40Jahre

Phantastische Klänge an einem besonderen Tag: In der St. Nikolaus-Kirche feierte der Singkreis, unterstützt von fünf Solisten und einem Orchester, sein Jubiläum.

Foto und Text: BvS

Frauenbründl: Geld für neues Dach gesichert

Die Finanzierung des neues Daches für die Wallfahrtskirche in Frauenbründl, das spätestens im kommenden Frühjahr gebaut werden soll, scheint fertig gezimmert: Der Förderverein beschloss in seiner Jahreshauptversammlung im Peisinger Gasthaus Kugler, in diesem und im kommenden Jahr jeweils 75 Prozent seines Kassenbestandes zur Verfügung zu stellen.

Pfarrer Johannes Schuster erleichtert: „Damit ist auch der Zuschuss des Bistums Regensburg gesichert – und damit die Finanzierung insgesamt.“ Die Diözese gibt über 30.000 Euro, also 22,5 Prozent der mit 145.000 Euro veranschlagten Gesamtkosten, einen etwa gleich hohen Betrag steuert Frauenbründl selbst bei.

Der Förderverein, angeführt von Hubert Kraml, hat derzeit 150 Mitglieder. Kraml erhält künftig Unterstützung von dem Juristen Benedikt Grünewald, der einstimmig zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt wurde. Über einen Vorschlag, den jährlichen Mitgliedsbeitrag um 5 Euro zu erhöhen, wird im kommenden Jahr beraten und abgestimmt.

Text: BvS

Die Dirndl sind fertig!

Dirndl

Ein Dirndl-Rock muss schön schwingen. Und das tut er am besten, wenn er handgenäht ist! Acht Bad Abbacherinnen präsentierten jetzt stolz ihre selbstfabrizierten Dirndl. Im Kurs von Birgit Ettl, den der Heimat- und Kulturverein organisiert hatte, lernten sie zum Beispiel, wie man perfekt „smokt“. Oder auf gut bayerisch: handg´stiftelt muss der Bund sein! Für Elfriede Bürckstümmer ist es schon das dritte selbstgenähte Dirndl. „Das fühlt sich beim Tragen gleich ganz anders an.“ Sechs mal traf sich der Kurs, etwa 100 Nähstunden brauchte man – vor allem zu Hause – insgesamt. Die Angrüner-Stiftung spendierte die feinen Stoffe. Gemeinsam feierte man nun den erfolgreichen Abschluss mit bayerischen Tänzen im Pfarrsaal – und schön schwangen die Röcke!

Foto und Text: BvS

„Wasser verzeiht keine Fehler!“

Flusskreuzfahrtschiff havarierte an Poikamer Eisenbahnbrücke

Schiffquer

Es war ein starker Ruck, der am Sonntag kurz vor vier Uhr früh die 186 Passagiere eines Flusskreuzfahrtschiffs unsanft aus dem Schlaf riss. Auf dem Weg nach Regensburg war ihr Schiff an der Poikamer Eisenbahnbrücke gegen einen Brückenpoller gestoßen und hatte sich quer gestellt. Es war nach dem Rammen einer eingerüsteten Brücke in Riedenburg bereits der zweite Schiffsunfall innerhalb weniger Stunden im Landkreis Kelheim. Beide Male handelte es sich um Schiffe der Reederei „Viking“.

In Poikam drückte die starke Strömung die 135 Meter lange „Viking Tor“ gegen die Brücke. „Äußerst kompliziert war die Lage“, sagte Kreisbrandrat Nikolaus Höfler zwölf Stunden später, nachdem die „Viking Tor“ gerade beim zweiten Versuch von der Steinaufschüttung ins Tiefe gezogen werden konnte. „Am Wehr musste erst mehr Wasser angestaut werden, um das Schiff frei zu bekommen.“ Rund 250 Einsatzkräfte von Feuerwehren, THW, Rettungsdiensten, Wasserschutz- und Bundespolizei sind im Einsatz gewesen. Eine Drohne machte Luftaufnahmen.

Vor Ort waren auch Landrat Hubert Faltermeier, Kelheims Bürgermeister Horst Hartmann und Bad Abbachs Rathaus-Chef Ludwig Wachs. Alle drei zollten den Männern und Frauen höchsten Respekt. Alles habe wie am Schnürchen geklappt.

Höfler Kreisbrandrat

Nikolaus Höfler von der FFW Teugn ist Kreisbrandrat des Landkreises Kelheim. Er hatte die Einsatzleitung bei den Feuerwehren.

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Inselbad hat jetzt kostenloses Internet

Für die Zufriedenheit der Besucher wird auch sonst viel getan

Inselbad BadAbbach

Das Inselbad bietet jetzt einen neuen Service, über den sich viele Besucher freuen werden. „Durch einen sogenannten Hotspot gibt es jetzt kostenlosen Internetzugang“, sagte Josef Meier, Vorsitzender des Fördervereins, bei der Jahreshauptversammlung beim Wastlwirt.

„Hot“ werden hoffentlich auch bald die Temperaturen. „Die Gäste kommen dann wieder in ein hervorragend gepflegtes Inselbad mit ausgezeichneter Wasserqualität“. Eine Augenweide seien die Seerosen.

Über 30.000 Besucher konnte man sich im vergangenen heißen Sommer freuen, berichtete Meier bei seinem Rückblick. Im Vorjahr waren es 20.000 gewesen. Beim Love-Island-Festival habe es entgegen einiger Befürchtungen keine Probleme gegeben. Die jungen Leute hätten sich im Inselbad friedlich und vorbildlich verhalten.

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„Wir müssen an die Herzen appellieren“

Der Integrationsbeauftragte Martin Neumeyer (MdL) hielt einen Vortrag

„Integrations-Schmarotzer“, „volksfeindlicher, mieser Drecksack“, „Intrigenbeauftragter“: Immer schlimmer, immer hasserfüllter werden die Beschimpfungen im Internet. Die Zielscheibe: Martin Neumeyer (MdL). Er ist nicht nur Kelheimer Landratskandidat, sondern auch Integrationsbeauftragter der bayerischen Staatsregierung. Bei seinem Vortrag im Bad Abbacher Sportpark Goldtal sprach er zum Thema „Flucht und Asyl – Ursachen, Verteilung, Ängste und Perspektiven der Integration“. Eingeladen hatte die Frauenunion Bad Abbach.

Neumeyer Gassner Meny

Ingrid Gassner von der Frauenunion mit Martin Neumeyer (l.) und Bad Abbachs CSU-Chef Reinhold Meny

Auf die wüsten Beschimpfungen, die es nicht nur im Netz gibt, kam er gleich anfangs zu sprechen. Seine Betroffenheit war ihm noch deutlich anzumerken: „Gestern bin ich auf einer Veranstaltung gewesen – ich wurde noch nie so beleidigt. Ich kann das hier gar nicht wiederholen.“ Zurufe unter der Gürtellinie, höhnisches Gelächter. „Es war unbeschreiblich. Aber ich werde auch weiterhin sagen: Reden wir miteinander!“

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Wasser wird in Bad Abbach teurer

Andreas Gimmel vom Wasserzweckverband informierte über den Haushalt 2016

Um einen „rekordverdächtigen Haushalt“, so Bürgermeister Ludwig Wachs, ging es bei der Sitzung des Wasserzweckverbandes im Rathaus. Geschäftsführer Andreas Gimmel stellte die aktuellen Zahlen vor. Enorme Investitionen gilt es in diesem Jahr zu bewältigen: Die Hochbehälter müssen saniert werden, und die Neubaugebiete von Peising und Teugn verschlingen eine Menge Geld. „Das alles wird nicht leicht zu stemmen sein“, meinte Wachs. Für den Verbraucher bedeutet das: Für Wasser muss man künftig mehr zahlen.

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